5 Fehler im Linkaufbau

Alex 16. November 2018 0 Comments

Das Linkbuilding ist im SEO Bereich in den letzten Jahren eher in den Hintergrund gerückt. Viele Agenturen fokussiert sich eher auf die OnPage-Optimierung. Dennoch ist der Linkaufbau ein SEO-Faktor mit großem Potenzial. Durch die Anwendung der falsche Methoden werden jedoch  empfindliche Abstrafungen riskiert.

Links sind die Mundpropaganda des Internets. Sie fungieren als Empfehlung einer Seite zu einer anderen Seite. Stark vernetzte Webseiten gelten als Authorities, die viel Vertrauen genießen. Auf diese wird oft verwiesen, da sie Expertenwissen zu einem bestimmten Thema aufgebaut haben. Solche Seiten ziehen quasi automatisch neue Verlinkungen an, denn sie haben einen großen Mehrwert für die User. Für Webseiten, die am Anfang ihrer Entwicklung stehen, kann es hingegen deutlich schwerer sein Backlinks zu generieren. Vor allem seit Googles Penguin Update müssen Webmaster beim aktiven Linkaufbau viele Faktoren beachten.

1. Unnatürliches Linkwachstum

Gerade zu Beginn des Linkaufbaus ist es natürlich verlockend, in so kurzer Zeit wie möglich eine hohe Zahl an Backlinks aufzubauen, um schnell positive Effekte zu erreichen. Ein einmaliges hohes Wachstum an Links, mit einem darauf folgenden Zeitraum ohne nennenswerte Linkzuwächse, schadet Ihrer Webseite allerdings. Die Suchalgorithmus stuft dieses schnelle plötzliche Wachstum als unnatürlich ein, was zu einer unmittelbaren Abstrafung Ihrer Seite führen kann. Ein kontinuierliches natürliches Linkwachstum von monatlich ca. 10 % verhilft Ihrer Webseite mittelfristig zu den gewünschten positiven Effekten.

2. Anchor-Texte

Früher war es üblich, Linktexte immer mit dem Keyword auszustatten. Heute reagiert Google weitaus sensibler auf einheitliche Linktexte, besonders wenn diese durchgehend Money-Keywords aufweisen. Mittlerweile zählt das Keyword-Spamming im Anchor zum Black Hat SEO. Die Anchor-Texte sollten deshalb variiert werden, beispielsweise durch die Marken- oder Domainnennung. Doch auch Money-Keywords können weiter, wenn auch mit äußerster Vorsicht, in geringen Maßen als Anchor verwendet werden. Hierbei ist wichtig, dass der textuelle Kontext übereinstimmt und die Quelldomain eine vertrauenswürdige Seite ist.

3. Themenrelevanz

Der thematische Kontext, in den der Link eingebettet ist, sollte immer mit dem der Ziel-URL übereinstimmen. Google untersucht dabei das Umfeld des gesetzten Links und wertet hierzu auch den umstehenden Text aus. Stimmt der Kontext nicht überein, hat der Link weder für den User noch für Google einen Mehrwert, da der Link in diesem Zusammenhang nicht sinnvoll ist. Er gilt deshalb als unnatürlich. Links sollten deshalb nur zu themenrelevanten Seiten verweisen, die beispielsweise weiterführende oder spezifischere Informationen zu einem Themenkomplex beinhalten.

4. Linkherkunft

Ein weiterer entscheidender Faktor des Linkbuildings ist die Herkunft des Links. Sind Links, die auf Ihre Seite verweisen, auf Seiten platziert, die gegen die Google-Richtlinien verstoßen oder früher bereits abgestraft wurden, kann das auch negative Auswirkungen auf Ihre eigene Seite haben. Beispielhaft hierfür sind Webseiten, die Spam betreiben, keinen oder nur sehr wenig relevanten Inhalt aufweisen und natürlich Linkfarmen, deren einziger Zweck es ist, Backlinks zu verteilen. Auch Links aus anderen Sprachräumen können, wenn sie häufig im Linkprofil auftreten, schädlich sein. Diese haben allein aufgrund der Sprache oft keinen Bezug zum Thema oder zur verlinkten Seite.

5. Linkarten

Das beste Linkprofil ist ein gut durchmischtes. Webseiten, die nur follow-Links in ihrem Profil aufweisen, werden schnell verdächtigt, Links zu kaufen. So kann eine zu hohe Anzahl an follow-Links Ihrer Seite letztlich mehr schaden als nützen. Auch wenn von nofollow-Links kein Linkjuice auf Ihre Seite vererbt wird, registriert Google dennoch, ob ein Link von einer Autorität stammt. Auch diese Linksignale fließen mit in die Berechnungen des Algorithmus ein. Die Ausgewogenheit des Backlinkprofils spielt auch bei der Betrachtung der Linkquellen eine wichtige Rolle. Nur Links von Blogs helfen Ihnen langfristig nicht weiter. Mischen Sie das Profil und achten Sie darauf Links von verschiedenen Seiten zu bekommen, beispielsweise von Newsportalen, Branchenbüchern oder Firmenwebseiten.

Grundsätzlich geht es beim Linkaufbau darum, natürliche Backlinks aufzubauen. Langfristig gesehen hilft Ihnen die bewusste Auswahl von Backlinkquellen anhand von Qualitätsstandards mehr als der schnelle Linkaufbau um jeden Preis. Wenn Sie dies beachten und nicht versuchen zu manipulieren, vermeiden Sie Abstrafungen durch Google und können Ihre Webseite einen großen Schritt nach vorn bringen.

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