Linkbuilding früher und heute

Alex 15. Juli 2020 0 Comments

„Google doch mal“ – dieser Satz hat sich heutzutage fest in unserem täglichen Sprachgebrauch etabliert, wenn wir schnell an Informationen kommen wollen. Die meisten Menschen, die etwas im Internet suchen, schauen sich dabei maximal die ersten 2 Seiten der Suchergebnisse an.

Für Webseitenbetreiber ist es daher enorm wichtig, eine möglichst gute Platzierung in den Ergebnissen der Suchmaschinen zu erreichen, im Besonderen bei der weltweit am meisten genutzten Suchmaschine Google. Das Verlinken mit anderen Seiten ist dabei ein wichtiger Faktor, um möglichst weit vorn in den Suchergebnissen zu landen.

Linkbuilding, wie es früher war

Schon als Ende der 1990er-Jahre das Internet in immer mehr Bereichen des Lebens Einzug erhielt, war es wichtig, mit der eigenen Webseite eine möglichst gute Platzierung in den Suchergebnissen zu erzielen.

Auch schon zu dieser Zeit wurde mit Hilfe des Linkbuildings auf der eigenen Webseite versucht, möglichst gut im Algorithmus der Suchmaschinen abzuschneiden. Im Gegensatz zu heute hieß damals das Motto aber eher: „Masse statt Klasse“.

Das bedeutet, dass möglichst viele Verlinkungen auf der eigenen Webseite gesetzt wurden. Dazu kamen noch Eintragungen in Webverzeichnissen und -katalogen sowie auf Scraper-Seiten. Auch Linkfarmen erfreuten sich großer Beliebtheit.

Je mehr Backlinks gesetzt wurden, desto besser wurde die Webseite vom Such-Algorithmus bewertet und erhielt dementsprechend ein besseres Ranking in den Suchergebnissen zu den relevanten Keywords. Dieses Vorgehen ist heutzutage nicht mehr besonders sinnvoll.

Linkbuilding, wie es heute ist

Während es früher nur darum ging, mit der eigenen Seite die Algorithmen der Suchmaschinen zu begeistern, ganz nach dem Motto: „viel hilft viel“, geht es heutzutage in erster Linie darum, dass eigene Publikum zu begeistern. Dafür ist nicht nur die reine Anzahl der Verlinkungen relevant, sondern auch deren Inhalt und der Inhalt der eigenen Seite.

Die Qualität des Contents findet heutzutage auch Einfluss in die Bewertung durch den Google-Algorithmus und trägt damit auch zu einer besseren Platzierung in den Rankings bei. Begonnen hat diese Entwicklung mit dem Penguin Update 2012. Spätestens jedoch seit dem großen Update des Google-Suchalgorithmus im Jahre 2018 hat dieses Prinzip zum Ranking der Suchergebnisse stark an Bedeutung gewonnen.

Google bewertet die Suchergebnisse heutzutage nicht mehr nur nach der reinen Anzahl der Backlinks, sondern nach dem E-A-T-Prinzip:

  • E – Expertise
  • A – Authoritativeness
  • T – Trustworthiness

Linkbuilding nach E-A-T

Durch den steigenden Einfluss von E-A-T auf die Suchergebnisse will Google seinen Nutzern vor allem qualitativ bessere Suchergebnisse anzeigen. Dazu beschäftigt der Suchmaschinenkonzern über 10.000 Mitarbeiter weltweit, welche die Qualität einzelner Webseiten bewerten.

Diese sogenannten Quality-Rater beurteilen anhand eines Leitfadens, ob der Inhalt einer Webseite und auch die Verlinkungen dem Qualitätsanspruch von Google genügen. Einen besonders hohen Anspruch an die Qualität des Contents legt Google bei sogenannten YMYL-Webseiten an.

Nach Definition sind dies Webseiten, die „Your Money Your Life“ betreffen. Dazu gehören:

  • Online-Shops
  • Webseiten zu Finanzthemen
  • Webseiten zu Gesundheitsthemen
  • Webseiten zu Rechtsthemen
  • Webseiten, zu Rechts-Themen
  • Webseiten zu Erziehungsthemen.

Den besonders hohen Qualitätsanspruch in diesen Bereichen begründet Google mit dem möglichen Schaden für Nutzer, der durch Fehlinformationen entstehen kann.

Maßnahmen zur Erhöhung des E-A-T-Wertes

SEO ist heutzutage also viel mehr, als möglichst viele Links auf der eigenen Seite zu platzieren oder die eigene Seite möglichst oft verlinken zu lassen. Um den E-A-T-Score der eigenen Webseite zu erhöhen, können folgende Maßnahmen helfen:

  • Qualitativ hochwertigen Content erstellen, der auch von anderen Nutzern geteilt wird
  • Nur wirklich relevante und hochwertige Backlinks aufbauen
  • Die Bewertungen der eigenen Webseite auf Bewertungsportalen im Blick behalten
  • Inhalte von vertrauenswürdigen Autoren veröffentlichen
  • Eine aktive Community aufbauen
  • Funktionales Design der Webseite

All diese Maßnahmen können dabei helfen, die eigene Webseite in den Google-Rankings voranzubringen.

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